2026 | Paradies

PARADIES – der innere Garten ist ein Projekt von RESTkollektiv mit Ursina Tossi und Johannes Miethke. Es findet im Mai 2026 im Projetktraum Dose statt. An drei Terminen können BesucherInnen das Paradies erleben.

Paradies 1 – Collecting:  So. 10.05., 14.00 – 18.00
Paradies 2 – Sharing:  So. 17.05., 14.00 – 18.00
Paradies 3 – Wasting:  Sa. 23.05., 18.00 – 21.00

PARADIES-Labor im Projektraum Dose, Stresemannstraße 374, Hamburg

Im Paradies-Labor freuen wir uns auf TeilnehmerInnen, ohne Vorkenntnisse, probieren, bewegen, spielen, dienstags 18.30 – 20.00 Uhr. Meldet euch gern an: restkunst@gmx.de

Listen to Paradise – 5. Mai mit Ursina Tossi
Sleep in Paradise – 12. Mai mit Michael Stephan/Brigitte Raabe
Call for Paradise – 19. Mai mit Johannes Miethke

Ursina Tossi:
Was können wir verlieren? Was können wir uns leisten zu verlieren? Das Paradies ist die konkrete Fülle, die erlebt wird tagtäglich. Es ist eine Praxis der Fülle. Eine Praxis des Teilens. Die Fähigkeit, sich im Erleben aufzulösen, fast gänzlich. Eine mutige Praxis der Berührung und des Poröswerdens. Eine Zeug*innenschaft des Lebendigen. Der Zugang zu Erinnerungen an alles gewesene und kommende.
In dem Tanzstück E(R)DEN experimentieren wir mit paradiesischen Orten und Zuständen. Aus diesem Prozess entstanden Praktiken der Fülle, die ich mit euch teilen möchte. Es sind Körper- und Schreibpraktiken und Gespräche.
In order to practice abundance stay a bit longer before you leave. Dive deeper into the sensation of what you find here in this moment. Blink slowly and breath slowly. Imagine your fingertips getting ready to land on skin. Imagine breathing in and doing so allowing the space around you to touch you from your inside. Imagine breathing out touching the space with your breath.

Michael Stephan/Brigitte Raabe:
In diesem Workshop werden wir uns nach einer klassischen Yoga-Nidra-Stunde (Yogaschlaf) dem Spiel hingeben. Murmelbahnen, die von Kunstschülern gebaut wurden, sollen im Raum nun miteinander in Kontakt gebracht werden.  Bitte Decken und Schlafsack mitbringen!

 

Johannes Miethke: 
Ich mag das Paradies nicht oder aber :
Paradies für alle! Sofort!
Hier und jetzt!
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Das muss woanders sein…
Vielleicht unter dem Bett?
Die dicke Staubflocke? Des Käfers haariges Kuschelbein, cross gebacken?
Menschen sitzen fröhlich beisammen und singen von der Blüte die sich immer weiter öffnet und lebendige Farben gebiert …sie singen in höchsten Tönen von köstlich fließend süßen Liebesströmen… doch es kommt noch besser und noch leiser lauter es hört nicht auf…. ein nie endendes göttliches Crescendo….
Drei Seiten… in einem Buch… an der Wand der ersten Höhle: Mama.