R&STkollektiv

 

 

b o o k   r e l e a s e  /  h e a r – i n
Die Reihe der Planeten – R&STkollektiv

Szenische Lesung mit Soundarbeit von Johannes Miethke

Sonntag, 1. Dezember 2019, 16.00 – 18.00 Uhr
R&STschaufenster*, Paul-Roosen-Str.32, 22767 Hamburg

Mit einer Auflage von 108 handsignierten und nummerierten Exemplaren startet R&STkollektiv das Projekt Die Reihe der Planeten. Das gleichnamige Buch ist als Probeauflage im Selbstverlag des Kollektivs erschienen.

Johannes Miethke wird für die Reihe der Planeten ausgewählte Sound-Komposition einspielen.

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R&STschaufenster – AHP-Monitorist eine Einrichtung des R&STkollektiv. An der Schnittstelle von privatem und öffentlichem Raum sind Menschen eingeladen, sich an der aktuellen Arbeit des Kollektivs zu beteiligen. Das Schaufenster als AHP-Monitor zeigt und verbirgt zugleich wechselnde Ein- und Ausblicke in das, womit sich das Kollektiv beschäftigt.  

AHP setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Aktion, Happening und Performance zusammen und nutzt diese Begriffe situativ als Alltagshandlungsprogramm oder als alltägliche Handlungspraxis. Dazu gehören Anleitungen, die in Form von Text oder Sprache dazu auffordern, durch individuelle und gemeinsame Handlungen die Bildung und Wirkung von Wissen und Können jenseits bestehender Traditionen und Werte zu erproben.

R&STwindow – AHP monitor is a device of the R&STcollective. At the interface of private and public space, people are invited to participate in the actual work of the collective. As AHP monitor the window shows and conceals at the same time changing insights and outlooks into what the collective is concerned with. AHP is composed of the initial letters of action, happening and performance and uses these terms situationally as daily action program or as an everyday practice. This includes manuals in the shape of text or word that invite to test the form and effect of knowledge and ability beyond existing traditions and values through individual and joint actions.

 
 
 

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Was tust du selbst – RESTleben

fragt nach verbleibenden Möglichkeiten eines selbstbestimmten Lebens angesichts der dominanten Präsenz einer Welt von Waren und Konsum. Ein Stand auf Rädern fordert zum Denken, Sprechen und Handeln auf. Mit Hilfe eines Fragenkataloges werden an öffentlichen Orten RESTsituationen geschaffen, um mit Menschen über die verschiedensten Aspekte ihres Lebens und das, was sie darin selbst tun, ins Gespräch zu kommen. Aus einer offenen Art gemeinsamer Alltagshandlungssituation heraus werden Beispiele eigener Erzählungen gesammelt, die Freiräume im Denken und Handeln thematisieren und das Gelingen ebenso wie das Scheitern im Leben ermöglichen. Diese Erzählungen können zu Handlungsanleitungen umgeformt werden, um daraus Freiräume durch Übungen performativ verfügbar machen. Das R&STkollektiv betrachtet dieses Projekt als einen Beitrag zur Schaffung neuen immateriellen Weltkulturerbes.

What are you doing yourself – RESTlife

questions the remaining possibilities of self-determined life that faces the predominant presence of a world of goods and consumption. A mobile booth on wheels challenges thinking, speaking and acting. A questionnaire helps to create RESTsituations in public places and to get into conversation with people about different aspects of their lives and how much they do themselves within it. In an open kind of collective everyday situation examples of own narratives are collected, which broach free spaces of thinking and acting and possibly facilitate success as well as failure in life. These narratives can be transformed into manuals for action in order to create available free spaces by performing them in such exercises. The R&STcollective views this project as a contribution to the creation of new intangible world heritage.

 

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International Year of Non-Doing, 2017
 
Ein ganzes Jahr zur Kultur des Nicht-Tuns. Im Sinne einer Wirkungsausweitung des 8. Mai, der seit 20 Jahren als Tag des Nicht-Tuns zelebriert wurde, bieten R&STkollektiv nun mit dem Kalender für das Jahr 2017 Anleitungen zum Nicht-Tun an. Der Kalender ist kostenlos gegen Portogebühren erhältlich.
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HARBURGER SOCKEN
Die am Harburger Kulturkiosk betriebene Sockensammelstelle reiht sich in eine Folge von Vorhaben, bei denen das R&STkollektiv kommunikative Situationen einrichtet, die lokal und situationsbedingt die Frage untersuchen, in welchen Beziehungen Mensch und Gemeinschaft zueinander stehen, um mögliche Veränderungen in den sozialen und kulturellen Handlungsräumen zu initiieren.
Mit der Bespielung des Ortes wurde der ehemalige Kiosk zu einer Schnittstelle von Sammlung und Weitergabe, von Anhäufung, von Gewinn und Verlust oder Verschwendung materieller, funktionaler und geistiger Werte. Jede einzelne von einem Menschen abgegebene Socke bildete dabei einen absurden Anlass, miteinander in Beziehung zu treten. Es wurde ein dreiteiliges Alltags-Handlungs-Programm (AHP) zu folgenden Themen erarbeitet: 1 Sammlung 2 Löcher und 3 Transformation.
Daraus entstand am Schluss der Veranstaltung im Sinne von Robert Fillious „permanenter Kreation“ eine mit allen gesammelten Socken bestückte Leine, die sich durch den Harburger Hafen bis zur Flüchtlingsunterkunft „Transit“ zog.
 
 
HARBURG SOCKS
 
The sock collection station, run at the Harburg cultural kiosk, is one of a series of projects in which the R&STcollective establishes communicative situations that investigate, according to local and situational conditions, the relationship between an individual and the community in order to initiate possible changes in social and cultural spheres of action. With the implementation on site, the former kiosk became an in- terface between collection and transmission, accumulation, profit and loss or waste of material, functional and intellectual values. Each individual sock delivered by a human being was an absurd approach to communicate with each other. A three-part analytic hierarchy program (AHP) was developed on the following topics: 1 collection 2 holes and 3. At the end of the event, Robert Fillious‘s „permanent creation“ was the result of a sock line that went through the Harburg port, until it reached the refugee camp „Transit“.
 
 
 
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Testkunst
Wenn alle Elemente eines Kunstwerkes inhaltlich und formal dicht beieinander liegen, bilden sie eine Ordnung, bei der alle Varianten von anthropomorpher Gestalt bis zu abstrakter Entropie moeglich sind…
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Ab Montag 11. Juli bis Freitag 15. Juli 2016
findet TESTKUNST in Riede südlich von Bremen statt. Mehr Informationen dazu gibt es hier >>

 

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Einer meiner Sammler sagte einmal: “Warum soll ich mir ein teures Bild kaufen, wenn ich es doch selbst viel billiger malen kann?” – PT

Testkunst ist ein vorweggenommenes Experiment (Vorlass) mit dem Nachlass eines Künstlers.

Testkunst ist vom 11.07. bis 15.07. 2016
von 00:00 bis 24:00 offen.

27339 Riede, Im Alten Lande 31
Kontakt: 0179 9921611

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URZELLE einer zukünftigen Kunst – zum Umgang mit künstlerischen Nachlässen

Anlässlich des Symposions WAS BLEIBT des Künstlerbundes Baden-Württemberg in der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe hielten R&ST einen Vortrag zum Projekt Wirkungsausweitung – ARCHIV. Ein performativer Akt veranschaulichte dabei die Urzelle einer zukünftigen Kunst.

Wirkungsausweitung ARCHIV – Ein Restkunstprojekt, 25. Oktober 2014

Informationen zum Projekt   >> 

 

RESTKUNST Initiations-Projekt,  23. Juni – 22. Juli 2012 im Neuen Kunstforum, 50678 Köln

Restkunst ist ein Forschungsprojekt des Künstlerkollektivs R&ST – Brigitte Raabe, Michael Stephan und Piet Trantel, das in kooperativen Formen den Umgang mit kulturellen Ressourcen am Rande des Kunstbetriebs untersucht. Vom 23. Juni – 22. Juli 2012 wurde dafür im Neuen Kunstforum in Köln eine Station eingerichtet, in der Beträge zu Restkunst gesammelt, gezeigt, besprochen, getauscht, weitergegeben, verarbeitet und aufgelöst wurden.

Restkunst is a research project of Raabe/Stephan and Piet Trantel, that investigates cultural resources at the margin of the art world in cooperative forms. From 23rd June to 22nd July 2012 the New Art Forum in Cologne was set up as station, where contributions to Restkunst have been collected, shown, discussed, exchanged, transferred, processed and resolved.
 

Restkunst ist ein Projekt der  ILennale III, die sich 2012 besonders der Auflösung kultureller Überschüsse widmet. Die ILennale bietet seit 2009 ein Forum für langfristiges künstlerisches Denken und Handeln, das sich im Zeitraum von 49 Jahren entwickelt.

Restkunst is a project of ILennale III, which in 2012 is especially dedicated to the dematerialization of cultural surpluses. The ILennale since 2009 offers a forum for long-term artistic thinking and acting that unfolds in the period of 49 years.
 

Diese Website informiert über die Kölner Station und verfolgt die weiteren langfristigen Entwicklungen von Restkunst. Sie lädt ein, sich an Diskussionen und Aktionen zum Thema zu beteiligen. Zukünftig könnten weitere Stationen oder Situationen initiiert werden. Insbesondere rufen wir dazu auf, diese Website zu nutzen, um Beiträge zur Verfügung zu stellen, die künstlerische Strategien der Dematerialisierung erforschen.

This website provides information on the Cologne station and follows further long-term developments of Restkunst. It invites to participate in discussions and actions on the subject. In the future, more stations or situations could be initiated. We particularly call to use the site and provide contributions that explore artistic strategies of dematerialization.