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RESTkollektiv

RESTkunst verhandelt Tun und Nicht-Tun des Einzelnen innerhalb der Gemeinschaft. Alltägliche Handlungspraxis (AHP) wird dabei als künstlerische Ressource der Menschheit begriffen, die ein immaterielles kulturelles Erbe als kritisches Potential abzubilden vermag. Alltägliche Handlungspraxis könnte so nachhaltig zum Widerstand gegen den Zwang wirtschaftlichen Wachstums und die Konkurrenz des freien Marktes auf Kosten des Lebens auf dem Planeten Erde beitragen. 

RESTkollektiv ist eine langfristige Kooperation von Brigitte Raabe (*1961), Michael Stephan (*1961) und Piet Trantel (*1957). Brigitte Raabe und Michael Stephan leben und arbeiten zusammen in Hamburg, Piet Trantel kommt aus einem Dorf bei Bremen und lebt in China. 

2013 erhielt RESTkollektiv für das Projekt „Von Haus zu Haus“ einen Sonderpreis im Rahmen des Daniel-Frese-Preises der Leuphana-Universität Lüneburg. Brigitte Raabe und Michael Stephan erhielten 2005 für ihr Konzept der Wirkungsausweitung durch Dematerialisation einen Preis im Ideenwettbewerb „Entsorgungspark für funktionslose Skulptur im öffentlichen Raum“, Kunstverein Hildesheim. 

Brigitte Raabe ist Kunstlehrerin und war 1995/96 an der Bauhaus-Universität Weimar als Mitarbeiterin im Projekt der „Künstler Gärten Weimar“ tätig. Michael Stephan ist Kunstlehrer in Hamburg und war von 1991-1998 als Kurator in der Reihe „vor ort, Kunst in städtischen Situationen” der Stadt Langenhagen tätig. Piet Trantels Beitrag zur Kunst im öffentlichen Raum in Hamburg war 1993 die Arbeit „niemandes land“, für die ein Grundstück der Stadt Hamburg aus dem Grundbuch gelöscht wurde. 1996 rief er den „Internationalen Tag des Nicht-Tuns” aus und gründete im Jahr 2000 den LIFEservice zur Erweiterung des Kunstdiskurses. Er lebt seit 2004 in China und gründete 2009 das RESTkollektiv. Seine Künstlerbücher und Buchobjekte befinden sich in der Sammlung des Zentrums für Künstlerpublikationen, Weserburg Bremen. 

Ausstellungen / Projekte

2025 

„ein und aus und ein und aus und ein – Pause und Wiederholung“, Kunstraum Tosterglope

„Sonne, Mond und Kometen“, KV Buchholz

„Das unendliche Versprechen einer Landschaft“,  Chateau Grignan, Frankreich

2024 

„Every One but Caspar“, Künstlerhaus Sootbörn

RESTschaufenster: „Worldmap of Uncertain Relations“

RESTschaufenster: Katalog Release Imagine Transparency

„Das dialektische Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie“, situative Lesungen, im öffentlichen Raum, Prag

2023 

„Was du selbst tust“ in State of the Art – The Green Edition, Galerie Postel, Jupiter, Hamburg

„Die Reihe der Planeten“ – situative Lesung für „Imagine Transparency“ – Das Kurativ, Jupiter, Hamburg

RESTschaufenster: „Zielscheiben“-AHPs

2022 

„Das vorläufige Bild einer perfekten Gesellschaft“, situative Lesungen, im öffentlichen Raum, Paris 

2021 

„Nach der Flut“, nachtspeicher 23, Hamburg

„Limited Liberty“, einstellungsraum e.V., Hamburg

„Duck and Cover“, Künstlerhaus Sootbörn, Hamburg 

2020 

RESTschaufenster: „The Corona Lessons,“ Wallnewspaperproject, 

RESTschaufenster: „What is over? – If we want it“

2019 

„Die Reihe der Planeten“,  RESTsalon, inszenierte Lesung, Dezember 2019

„What do you stick your neck out for?“, Zukunft_OH+500, zeiTTor, Neustadt

RESTschaufenster:  „RESTkapital (condensed soup)“

„Was tust du selbst!“, Leverage Points 2019 International conference on sustainability research and transformation, Leuphana Universität, Lüneburg, 

2018 

„ruins in reverse“, ein AHP-Spaziergang zu romantischen Bühnen, Kunstraum Tosterglope

„RESTleben 4“: Spiel mit! zur Entwicklung eines unbestimmten Spiels, Hude 

„RESTleben 3“: Stell dir vor! Studio Kunst und Landschaft, Hude

„RESTleben 2“: Was tust du selbst! -artecology_network, Wildeshausen

RESTschaufenster: „was andere tun“

RESTschaufenster: „was du selbst tust“, Mai, Juni 2018

RESTschaufenster: „Anleitung zur Revolution“, Jahreswechsel 2017/18 

2017 

Ausrufung des „Internationalen Jahrs des Nicht-Tuns“, Print-Publikation mit fiktiven Zitaten

„RESTleben 1″, Was tust du selbst!, artecology_network, Landkreis Oldenburg 

Buchmesse, Künstlerbücher für Alles, Zentrum für Künsterlerpublikationen, Bremen

„Unsere Zukunft in 49 Jahren“, Zukunft 1: Frise, Künstlerhaus Hamburg

„Anleitung zur Revolution“, Was nun?, KV Gästezimmer e.V., Stuttgart

„Gründung im Sand“, AHP, Tosterglope Institut, Kunstraum Tosterglope

„Leerstand“, http://www.ideenstorming.de, Stiftung Künstlerdorf Schöppingen 

2016 

„Harburger Socken“, Kulturkiosk Blohmstraße, Hamburg-Harburg

„Who‘s afraid of ideas?“, Kofferraumausstellung: die Angst im Koffer, Ahlen

„Wetter innen/außen“, AHP, Kunstraum Tosterglope

„KiosKino“, Spektralkomik, KV Gästezimmer e.V., Stuttgart-Möhringen 

„TESTkunst“, zum künstlerischen Vorlass von Piet Trantel, Hofstelle Riede

2015 

„Von Haus zu Haus # 3“, Ein Museum zu Hause, Kunstraum Tosterglope 

„Fünf Anweisungen zu alltäglicher Handlungspraxis (AHP)“, delux, KV Gästezimmer e.V. Konschthaus Beim Engel, Luxembourg

„Anweisungen zu gemeinsamer Handlungspraxis im Alltag“, Im Inneren der Stadt, Künstlerpublikationen als Kunst im öffentlichen Raum, Bremen 

2014 

„Von Haus Zu Haus # 2“, 5 AHPs für die Gemeinde Tosterglope | von-haus-zu-haus.net

„HUND HOLZ HÜTTE“, Kunst Biotope, 7. Internationaler Waldkunstpfad, Darmstadt | 2014.waldkunst.com 

2013 

„Von Haus Zu Haus # 1“, Kunstraum-Tosterglope, | von-haus-zu-haus.net

2013 

RESTkollektiv erhält eine Anerkennung Daniel Frese Preis der Leuphana-University in Lüneburg 

„Pflanzenambulanz # 2“, Bremen-Huckelriede |www.pflegerundsammler.blogspot.de 

2012 

„RESTKUNST“, Neues Kunstforum, Köln

2011

„Pflanzenpflegestation # 1“, Bremen-Hemelingen, | http://www.aller-ort.blogspot.de 

„STADT DER KATZEN“, Hafen City, Hamburg 

2010 

„TEMPS-ZEIT-TIME-Shijian“, St. Paul Trois Chateaux, Frankreich | angle-art.fr/Temps-Zeit-Time-Shijian  

2009 Gründung des RESTKollektiv in Lijiang-Art-Studio, Lashihai, Yunnan, China 

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